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12 MYTHEN IM GOLFSPORT UND WIE SIE AUCH DEIN SPIEL BEEINFLUSSEN

Der Golfsport lebt von Mythen. Welche Mythen mich ganz besonders nerven und was du gegen sie tun kannst, das erfährst du in diesem Artikel.

Ein Mythos ist laut Wikipedia (Quelle: www.wikipedia.org) das:

"Ein Mythos (maskulin, von altgriechisch μῦθος, „Laut, Wort, Rede, Erzählung, sagenhafte Geschichte, Mär“, lateinisch mythus; Plural: Mythen) ist in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Erzählung, mit der Menschen und Kulturen ihr Welt- und Selbstverständnis zum Ausdruck bringen. Im traditionellen religiösen Mythos wird durch den Mythos das Dasein der Menschen mit der Welt der Götter verknüpft.

Mythen erheben einen Anspruch auf Geltung für die von ihnen behauptete Wahrheit. Kritik an diesem Wahrheitsanspruch gibt es seit der griechischen Aufklärung bei denVorsokratikern (z. B. Xenophanes, um 500 v. Chr.). Für die Sophisten steht Mythos im Gegensatz zum Logos, der durch verstandesgemäße Beweise versucht, die Wahrheit seiner Behauptungen zu begründen.

In einem weiteren Sinn bezeichnet Mythos auch Personen, Dinge oder Ereignisse von hoher symbolischer Bedeutung oder auch einfach nur eine falsche Vorstellung oder Lüge."

Eine falsche Vorstellung oder sogar Lüge? Das passt zum heutigen Artikel!

12 Mythen, die nie aussterben

Immer wieder stellen mir meine Schüler oder die Kunden in unserer Golf- Akademie dieselben Fragen, die ich mittlerweile Mythen nenne, weil sie sich so hartnäckig in den Köpfen verankert haben.

Auch bin ich immer wieder verwundert, dass selbst bei Anfängern, die noch nie Golf gespielt haben diese Mythen schon fest verankert zu sein scheinen. Ich glaube, dass diese Mythen zum Teil durch eine Golfer Flüsterpost weitergetragen werden und zum Teil daraus resultieren, dass dieses Spiel doch ein paar Tücken parat hat, die schwer zu durchschauen sind. Einige dieser Mythen sorgen aber dafür, dass du dich nicht verbesserst, weil du eben genau an diese Mythen glaubst.

Welche 12 Mythen das sind und was du tun kannst, damit sie dich nicht negativ beeinflussen, das erfährst du in diesem Post.

1. Mythos: „Ich habe zu früh hochgeguckt“

Das denken viele Golfer, wenn sie den Ball getoppt haben. Das mag sich vielleicht so anfühlen und kann sogar die Folge eines Schwungfehlers sein, in der Realität hat der Top aber andere Ursachen.

Wenn der Ball getoppt wird, trifft die Schlagfläche den Ball einfach nur zu hoch. Der Ball wird dabei mit der unteren Kante der Schlagfläche getroffen. Dies kann viele Ursachen haben. Die häufigste ist die, dass der Winkel zwischen dem linken Handgelenk und dem Schaft im Abschwung zu früh aufgelöst wird. Dadurch verlagert sich der tiefste Punkt des Schwunges nach rechts (vor den Ball) und im Impact ist der Schläger schon wieder auf dem Weg nach oben und somit oberhalb des Balläquators. Das zu frühe entwinkeln wiederum hat viele andere Gründe. Z.B. den, dass der Schläger zu steil an den Ball kommt, weil sich die Schultern im Abschwung zu früh und zur falschen Zeit gedreht haben. Nimm bitte eine Trainerstunde bei deinem Pro, wenn du die Bälle häufig toppst oder auch zu fett (Schläger trifft zu früh den Boden) triffst.

Wie Du richtig schlägst, zeigt mein Kollege Oliver Heuler in seinem Video zum „richtigen Schlagen“

2. Mythos: „Ich bin nicht unter den Ball gekommen“

Viele Golfer meinen, sie können den Ball nur zum Fliegen bekommen, wenn sie unter den Ball schlagen oder unter den Ball kommen.

Das ist leider total falsch. Wenn der Schläger unter den Ball kommen soll, müsste er theoretisch schon vor dem Ball in den Boden eindringen. Das würde unweigerlich dazu führen, dass der Schläger durch den Boden komplett abgebremst wird oder sogar stecken bleibt. Oder du irgendwas tun musst, damit du diesen zu frühen und harten Bodenkontakt vermeidest, um deinen Körper zu schützen. Das kann dann z.B. darin münden, dass du die Arme anziehst, weil du dich nicht verletzen willst (der Körper ist relativ intelligent sich selber zu schützen).

Das Gute daran ist aber, dass der Golfschläger genau für einen Zweck konstruiert wurde. Nämlich den, den Ball zum Fliegen zu bringen. Der Loft des Schlägers sorgt dafür, dass der Ball in die Luft steigt. Dieser kann sich aber nur auf den Ball auswirken, wenn zuerst der Ball und dann der Boden getroffen werden. Du musst dir vorstellen, dass der Schläger am Ball noch nach unten schwingt. Dadurch rutscht der Ball die Schlagfläche hoch, bekommt Backspin und fängt an zu steigen. Das ist die Idee hinter der Bauweise des Golfschlägers.

Auch hier empfehle ich das Video von oben von Oliver Heuler.

3. Mythos: „Die Pros treffen jeden Ball perfekt“

Das ist ein Mythos, der sich durch das Fernsehen und die Übertragungen von Golfturnieren aufgebaut hat. In diesen Übertragungen oder Zusammenfassungen siehst du immer die besten Schläge oder sogar herausragende Schläge der Pros (Hole in One, eingelochte Bunkerschläge, Monsterputts die gelocht werden). Was du in der Zusammenfassung nicht siehst, sind die verzogenen Bälle, die ausgelippten Putts oder zu kurzen Bunkerschläge der Pros. Klar, die werden rausgeschnitten. Das ist wie in der Sportschau. Dort kann ein Fußballspiel in der 5 Minuten Zusammenfassung auch hochklassig wirken. Die Zuschauer im Stadion können aber dasselbe Spiel als „Gegurke“ live erlebt haben.

Tiger Woods z.B. sagt von sich selber, dass er höchstens 5- 10 Bälle pro Runde so trifft, wie er sich das vorstellt. Also nur ca. 5- 8 % aller Schläge trifft einer der weltbesten Golfer perfekt. Mach dich also nicht verrückt! Du als Amateur triffst wahrscheinlich nicht einmal 5 % aller Schläge auf dem Platz so, wie du es dir vorstellst. Und wenn du es in einer Runde tust, dann hast du dich fett unterspielt! Bleib beim Nächsten nicht so gut getroffen Ball also entspannt und denke an Tiger Woods und seine 95 % nicht ideal getroffenen Bälle!

4. Mythos: „Pros spielen nie einen Dreiputt“

Dieser Mythos stimmt fast! Aber nur fast! Selbst die besten Spieler auf der US PGA Tour spielen Dreiputts. Und zwar gar nicht so wenige. Diese Statistik beweist es: Dreiputts auf der Tour

Also, auch hier gilt. Entspann dich, wenn du einen Dreiputt spielst. Das ist zwar ärgerlich, wird aber statistisch gesehen bei einem Spieler mit einem HCP höher als 5 auf mindestens jeder Runde einmal vorkommen. Übungen, mit denen du Dreiputts verhinderst findest du hier:

  1. Tic Tac Toe Putten - besser Putten mit Spaßfaktor
  2. AimPoint Express - die beste Grünlesemethode der Welt
  3. Analysiere dein Putten - wie gut puttest du wirklich?
  4. Wie viele Putts pro Runde sind gut?
  5. Nie wieder Dreiputts

5. Mythos: „Pros spielen immer ein Up & Down“

Auch dieser Mythos stimmt nur fast! Zwar spielen die besten Spieler auf der US PGA Tour in ca. 90 % aller Fälle ein „Up & Down“ (1 Annäherungsschlag und 1 Putt). Danach fällt diese Quote aber relativ schnell und die große Masse der Tourspieler bewegt sich zwischen 55 % und 65 %. Das bedeutet, dass auch Tour Pros nur in etwas mehr als jeder zweiten Situation ein „Up & Down“ spielen.

Mache dich also auch in diesem Fall nicht verrückt, wenn du mal wieder hörst, dass man „immer“ mit einem Annäherungsschlag und einem Putt den Ball einlochen sollte. Dein Ziel sollte es sein, nie mehr als drei Schläge aus solchen Situationen zu spielen. Also maximal einen Annäherungsschlag und zwei Putts.

In meiner Kategorie Kurzes Spiel findest du viele Tipps für dein Kurzspieltraining.

6. Mythos: „Pros spielen immer ein Up & Down aus dem Bunker“

Ja, das stimmt. Aber auch nur für einige Spieler. Wie diese Statistik zeigt: Up & Down aus dem Bunker. Auch in diesem Fall ist es wieder so, dass dieser Mythos eher dazu führt, dass du dich damit verrückt machst. Die meisten Tourspieler schaffen nicht mal in der Hälfte der Fälle ein „Up & Down“ aus dem Bunker zu spielen.

Dein Ziel sollte es sein aus dem Bunker bis zum einlochen nicht mehr als drei Schläge zu benötigen. Dafür ist es wichtig, dass du den ersten Bunker immer auf das Grün bringst.

Du hast Stress vor deinem Bunkerschlag? Dann lies einmal den Tipp von Mental Coach Marion Klimmer: Ohne Stress aus dem Bunker

7. Mythos: „Es ist doch egal, welchen Ball ich spiele“

Auch dieser Mythos will einfach nicht verschwinden! Die Balltechnologie ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass es für jeden Spielertyp und jede Schwunggeschwindigkeit einen passenden Ball gibt, der auch dein Spiel positiv unterstützt. Wenn du auch heute noch mit völlig unterschiedlichen Bällen oder sogar Lake Balls spielst, dann ist es kein Wunder, dass dir vor allem im kurzen Spiel die Präzision und Längenkontrolle fehlt. Unterschiedliche Bälle sind unterschiedlich hart und weich und rollen auf dem Grün unterschiedlich weit. Wenn der Ball jetzt auch noch älter ist, dann ist die Chance sehr hoch, dass er nicht mal mehr zu 100 % rund ist. Wie willst du mit einem solchen Ball erfolgreich putten?

Was es bedeutet, wenn ein Ball nicht zu 100 % ausbalanciert ist siehst du in diesem Video:

Mein Tipp an Dich: Sprich mit deinem Pro. Vereinbare ein Ballfitting und spiele dann nur diese auf dich gefitteten Bälle und teste deine Bälle wie in dem Video beschrieben.

8. Mythos: „Ich putte schlecht, also brauche ich einen neuen Putter“

Jawohl! Sehr gut! Lauf am besten direkt in den nächsten Pro Shop und kaufe dir einen neuen Putter. Davon lebt die Schlägerindustrie und das sogar sehr gut! Ein teurer Mythos. Bevor du aber deinen Putter wechselst, solltest du eine Puttstunde bei deinem Pro nehmen. Du hast ja auch mal erfolgreich damit geputtet. Ich bin mir sicher, dass dein schlechtes Putten andere Gründe hat, als den Putter. Und wenn du deinen Putter wechselst, dann nur wenn du den neuen Putter für dich fitten lässt. Das ist die einzige Ausnahme, die ich gelten lasse.

Ansonsten solltest du folgendes tun (mit deinem alten Putter):

  1. Erst einmal herausfinden, ob du wirklich schlecht puttest. Wie? Ganz einfach mit diesem Blogartikel von mir: Putt-Analyse
  2. Dein Set- Up kontrollieren.
  3. Dein Putten zielgerichtet üben (mit nur einem Ball).
  4. Das Grün richtig lesen können (die Aim- Point Methode bietet sich dafür an).
  5. Dir einreden, dass du ein guter Putter bist (Jawohl, das solltest du und ich verspreche dir, dass es wirkt).

9. Mythos: „Lobwedge“

Da hat die Golfschlägerindustrie gute Arbeit geleistet, diesen Mythos zu verstärken oder überhaupt erst in die Welt zu setzen. Nämlich den Mythos, „Ich brauche ein Lobwedge“. Nein, dass brauchst du nicht! Warum einen Schläger in das Bag packen, der aufgrund seiner Bauweise (60 Grad Loft) so schwer zu spielen ist, dass selbst Tour Pros ihn nur selten im Bag haben? By the way: Wie häufig nutzt du das LW auf der Runde? Genau, ein bis zweimal....Merkst du was?

Wenn du einen Ball um das Grün herum extrem hoch spielen musst (und das kommt sehr selten vor), dann drehe dein Sandwedge leicht auf, um es im Loft zu erhöhen. Das reicht! Verkauf dein Lobwedge auf eBay, damit jemand anders sich damit rumplagen kann. Noch besser: Schmeiss es auf den Müll, damit auch kein anderer Golfer sich sein Spiel damit versaut!

10. Mythos: „Pros regen sich doch auch auf, darum kann ich das doch auch machen/ oder Frust rauslassen“

Dieser Mythos stimmt! Er hat aber einen Haken. Frust raus lassen ist ganz wichtig! Ganz wichtig! Pros machen das auch und wie! Da fliegen Schläger, Caddies werden angeschrien, Zuschauer beleidigt. Das ganze Repertoire! Pros können aber, nachdem sie ihrem Frust freien lauf gelassen haben, schnell wieder umschalten. Pros schaffen es sich danach wieder sofort zu konzentrieren. Pros regen sich nur in einem ganz speziellen eigenen Raum auf.

Tiger Woods z.B. nutzt eine Zehn-Schritte-Regel für sich. Er gibt sich genau zehn Schritte Zeit sich über den letzten Schlag aufzuregen. Mit dem 11. Schritt beginnt die Konzentration auf den nächsten Schlag!

11. Mythos: „Ich chippe nur mit dem Sandwedge“

Wirklich? Katastrophe! Damit machst du dir das Leben unnötig schwer und wenn ich den erwische, der diesen Mythos in die Welt gesetzt hat, dann… Mit dem Sandwedge nutzt du den Schläger mit dem meisten Loft für einen Schlag, der eher flach gespielt werden soll. Totaler Schwachsinn also. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Chip meistens 1- 2 m vor dem Grün gespielt wird und einfach nur rollen muss. Auf dem Grün nutzt du dann ja komischerweise den Putter. Den Schläger mit dem geringsten Loft!

Fang also an, mit einem Eisen zu chippen, das weniger Loft als dein Sandwedge hat. Das Eisen 8 ist z.B. ein gutes Eisen für flache Chips. Denke dabei an einen Boule Spieler in Frankreich. Beim Boule werden die Kugeln auch gerollt. Warum? Weil die Präzision so deutlich höher ist.

12. Mythos: „Hätte ich mal jung angefangen- ich kann das Spiel in meinem Alter gar nicht mehr lernen.“

Grundsätzlich stimmt das und ist damit theoretisch kein Mythos. Das mit dem jung anfangen zumindest. Dann wäre es natürlich für dich viel leichter gewesen. Der Mythos ist aber, dass du das Spiel nicht mehr lernen kannst. Das Spiel ist nämlich ganz leicht. Es geht im Grunde nur darum einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen. Und das eben auf deinem individuellen Niveau. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du das verstanden hast, dann hast du schon mehr gelernt als viele junge Golfer und kannst auch diesen Mythos ad acta legen.

Fazit - du kannst alle Mythen vergessen!

Ich hoffe, ich konnte einige Mythen damit erfolgreich widerlegen! Wenn du weitere Mythen für mich hast, bei denen du dir nicht sicher bist, ob sie wahr sind, dann immer her damit. Entweder als Kommentar unter diesen Post oder per Mail an mich!

„Up & Down“

Dein

Fabian

 

Kommentare

8 Antworten zu “12 Mythen im Golfsport und wie sie auch dein Spiel beeinflussen”

  1. Florian Zunker sagt:

    Sehr schöner Post! Wie sieht es aus mit: "Der linke Arm ist immer gestreckt!", "Lieber das Holz 3 anstatt dem Driver!", "Die Probeschwünge sind immer super!", "Lieber eine halbe #7 anstatt einer vollen #8!"....
    Beste Grüße, Florian

  2. […] andere Mythen sorgen für eine schlechte Leistung im Schwung. […]

  3. Maik Strauß sagt:

    ich mache augenscheinlich alles richtig

  4. Matthias sagt:

    Super Beitrag. Habe schon länger nach so etwas gesucht. Danke
    LG Matthias

  5. Jörg Hausmann sagt:

    Ich spiele zur zeit alles um 50 m mit dem Lobwege aber habe leider mein letztes Lochspiel verloren da ich die Bälle nicht sauber getroffen habe. Was für eine Alternative würdest Du mir empfehlen ? Spiele seit 2015 Hdcp. 13 LG Jörg

    • Hallo Jörg, Danke für deine Frage. Ich bin überhaupt kein Fan des LW. Das hat viele Gründe. Unter anderem aber den, dass das LW eben aufgrund des hohen Loftes viel zu schwer konstant zu treffen ist. Nimm es also aus dem Bag raus und spiele die kurzen Pitches ab sofort nur noch mit deinem Sand Wedge. Das wäre mein Tipp:). Up & Down, dein Fabian

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