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7 MENTALE GOLF-STRATEGIEN UM 2019 DURCHZUSTARTEN (TEIL 1)

Ein Gastbeitrag vom Golf Mental Experten Stefan Kloppe

2019 hat begonnen und ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn ich im Fernsehen die Golfturniere in den wärmeren Regionen anschaue, dann kommt die Sehnsucht nach dem eigenen Spielen zum Vorschein.

Neben dem Bälle schlagen auf der Range, dem Training im Fitnessstudio und der Planung des Turnierkalenders für 2019 bleibt nicht viel mehr zu tun. Die gute Nachricht ist: Die Zeit spielt für uns und der Frühling kommt!

Und damit du gleich richtig durchstartest, habe ich dir 7 mentale Techniken vorbereitet, mit denen du einerseits mehr Sicherheit und Konstanz in deinem Golfspiel erlangst und andererseits konkret weißt, was du mental am Ball machen kannst.

Und los geht‘s

#1: Fokus auf das Ergebnis

Wie so oft stehen wir am Ball und versuchen an nichts zu denken. Nur geht das überhaupt? Wenn du mal ausprobierst für 30 Sekunden die Augen zu schließen und an „nichts“ zu denken, dann wirst auch du vermutlich feststellen, wie deine Gedanken permanent herumspringen.

Die Wahrheit ist, dass wir ständig denken und unser Nervensystem permanent Impulse feuert. Es geht also darum „DAS RICHTIGE“ zu denken, für einen richtig guten Golfschlag.

Die Cappuccino Strategie

Nehmen wir einmal an, dass du Cappuccino genauso liebst wie ich. Woran denkst du bei einem Cappuccino? Worauf genau richten sich deine Gedanken? Siehst du auch eine riesengroße Tasse vor deinem geistigen Auge? Genau das ist die mentale Strategie, wie wir in unserem Leben Handlungsziele erreichen. Wir konzentrieren uns auf das Endergebnis und nicht auf den Weg. Bei einer Tasse Cappuccino stellen sich alle Menschen nur die Tasse (das Ergebnis) vor und nicht den Weg, wie sie eine Tasse bekommen.

Wie im Handball, so im Golf

Im Handball habe ich damals genau die gleiche Erfahrung gemacht. Sobald ich ein Tor erzielen will, habe ich mich auf das Ergebnis konzentriert. Also wo genau soll der Ball im Tor landen. Ich habe mir überhaupt keine Gedanken über meine Armbewegung, die Rumpfdrehungen, das Timing zum Sprung oder sonst eine Bewegung gemacht. Ich habe mich nur auf das Ziel konzentriert und der Rest macht mein Körper (mein Unterbewusstsein) von allein.

Und? Kommt dir das im Golf bekannt vor? Erinnerst du dich, wie du auf guten Runden, Bahnen und Schlägen, nur auf dein Ziel (wo genau soll der Golfball landen) konzentriert warst? Der Körper hat von allein geschwungen. Dieses Gefühl des „ich habe an nichts gedacht“ stellt sich immer dann ein, wenn wir uns auf das Ergebnis konzentrieren.

Das kann sein:

  • Ein mentales Bild vom Landepunkt des Balles
  • Ein mentales Bild der Flugbahn deines Balles
  • Ein Geräusch des perfekten Treffmomentes oder das zischen des Balles

Denke immer daran, was Jack Nicklaus sagte: „Egal ob im Training oder auf der Runde. Es gibt keinen einzigen Schlag, bei dem ich nicht genau weiß, wo er hin gehen soll.“.

#2: Deine MENTALE Pre-Shot-Routine

Es gibt bei der Schlagvorbereitung einen riesigen Unterschied zwischen uns Amateurspielern und den Profis. Der „Normalo“ kommt zu seinem Ball. Schaut sich die Balllage an, misst die Entfernung, wählt einen Schläger und vielleicht noch einen Schlag samt Flugkurve aus, schaut auf den Wind, macht vielleicht noch ein paar Probeschwünge, geht dann an den Ball und haut drauf. Eine ganz normale Pre-Shot-Routine vor dem Schlag also.

In meinen Golf Mental Workshops bringe ich den Golfern eine weitere Pre-Shot-Routine bei. Eine mentale Pre-Shot-Routine. Was ich bei den Profis und den richtig guten Spielern in den Clubs beobachte ist, dass Sie da noch etwas anderes machen zwischen der „üblichen“ Pre-Shot-Routine und dem Schlag des Balles.

Deine neue BRAIN-BOX

Wir können das im TV super bei Jason Day beobachten. Die Phase, in der er seine Augen zu macht und beginnt, mit Visualisierungstechniken sich mental in den richtigen Zustand der Überzeugung seiner Fähigkeiten zu bringen.

Genau diese Phase macht den Unterschied aus. Profis gehen erst an den Ball, wenn sie das richtige GEFÜHL der Überzeugung haben. Letztendlich zielen alle mentalen Techniken aus der Sportpsychologie und dem mentalen Training genau darauf ab.

Teile also deine Schlagvorbereitung in drei Phasen (ich nenne sie BOXEN) ein. Die erste Box ist die STRATEGIE-BOX, was der üblichen Pre-Shot-Routine entspricht. Also Balllage, Wind, Entfernung, Schlägerwahl, etc. Bevor du nun an den Ball gehst, kommt die zweite Box. Die BRAIN-BOX. Das Ziel hierbei ist es, sich mental durch verschiedene Techniken optimal vorzubereiten. Visualisierung, Atemtechnik, Deaktivierung der inneren Stimme, Anker abfeuern, etc.

Erst jetzt, wenn du dich mental überzeugt fühlst, geht es an den Ball. Du richtest dich aus, zoomst das Ziel noch einmal vor deinem geistigen Auge heran und ab geht’s. Diese Box nennt sich PLAY-BOX.

Beginne mal die BRAIN-BOX für dich einzubauen und du wirst schnell feststellen, wie sich die Qualität deiner Schläger erhöht.

Eine kostenlose Checkliste dazu findest du hier: https://www.stefan-kloppe.de/mentale-pre-shot-routine/

#3: Schlechte Schläge schneller verarbeiten

Sich über einen schlechten Schlag ärgern ist wohl einer der Hauptgründe, warum wir auf der Runde den Fokus verlieren und damit (wieder einmal) unter unseren Möglichkeiten bleiben.

Gerade letzte Woche habe ich Jon Rahm bei einem Turnier beobachtet. Er ist ein unglaublich ehrgeiziger Spieler. Was solche Spieler gleich haben ist, dass sie sich nach einem schlechten Schlag richtig ärgern. Schläger werfen inklusive. Was diese Spieler jedoch auch können ist sich recht schnell wieder auf den nächsten Schlag zu konzentrieren.

Natürlich wäre es ideal, dass dieser Ärger nicht mehr hochkommt. Meist ist diese Emotion aufgrund unseres Ehrgeizes und Anspruches sehr tief verwurzelt. Daher hilft es den meisten eine Strategie an die Hand zu bekommen, die diesen Ärger abpuffert und uns hilft sich auf den nächsten Schlag zu konzentrieren. Here we go.

Das kannst du nach einem schlechten Schlag und dem aufkommenden Ärger tun:

 1. Lass den Ärger raus.

Es ist okay sich kurz zu ärgern. Je kreativer du das jedoch machst, desto schneller verfliegt er. Benutze beim nächsten Ärgern bewusst das Wort „unangenehm“. Sage zu dir selbst: „Das ist jetzt aber unangenehm“. Du wirst merken, dass du vielleicht sogar lachen musst.

2. Atme dreimal tief durch

Lass dabei besonders beim Ausatmen alle Luft raus. Du wirst spüren, wie dich besonders das Ausatmen etwas mehr entspannt.

3. Lenke deine Gedanken von deinem Schlag ab

Vielleicht kennst du den Satz: „Where attention goes, energy flows.“ Je mehr wir also über den Schlag nachdenken, desto mehr „Futter“ geben wir der negativen Emotion. Das Erfolgsgeheimnis ist also: Habe einen neuen Fokus. Beobachte deine Flightpartner, schaue dir die Natur an, rede mit deinen Flightpartnern, was auch immer du machst, lenke dich ab.

4. Schwarzbrot mit Salami oder Schokoriegel

Kennst du das Gefühl, wenn du in dein Lieblingsessen hineinbeißt? Was fühlst du? Uns geht es dann einfach richtig gut. Das können wir uns auch auf dem Golfplatz zu Nutze machen. Wie eine echte Geheimwaffe. Du solltest also etwas zu Essen oder zu Trinken dabeihaben, worauf du richtig Lust hast. Was sofort deine Stimmung hebt. Einen Schokoriegel, Gummibärchen, ein Schwarzbrot mit Salami oder was auch immer. Beiß hinein und der Ärger verfliegt.

5. Voller Fokus auf die Pre-Shot-Routine

Beginne mit der neuen Vorbereitung. Nimm dir besonders nach einem Fehlschlag etwas mehr Zeit für deine mentale Pre-Shot-Routine. Visualisiere den Ballflug und das Ziel. Benutze deine Atemtechnik zum Fokussieren einmal mehr, um wirklich bereit und konzentriert für den neuen Schlag zu sein.

Jon Rahm hat übrigens den nächsten Schlag fast eingechippt.

Teil 2 folgt..

Über den Autor

Stefan Kloppe ist SportsMentor & Speaker. Als Golf Mental Experte unterstützt er viele Golferinnen und Golfer dabei, endlich ihr Potential auf der Runde abzurufen und den Score „nach Hause“ zu bringen. Besonders beliebt sind seine Golf Mental Intensiv-Workshops, in denen er allen Teilnehmern die wichtigsten und effektivsten mentalen Techniken für Golfer beibringt. Der leidenschaftliche Golfer & Single Handicapper ist regelmäßig mit Tipps und Strategien im Golf Journal und der Golf Post zu finden.

Mehr Infos erhältst du hier: www.stefan-kloppe.de/mentale-pre-shot-routine

P.S. Hast du Lust Stefan persönlich bei einem Golf Mental Workshop in deinem Club zu treffen, dann besuche mich auf www.stefan-kloppe.de/golf und lade dir den kostenlosen Flyer herunter.

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Fabian Bünker

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