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7 MENTALE GOLF-STRATEGIEN UM 2019 DURCHZUSTARTEN (TEIL 2)

Teil 2 der mentalen Golf Strategien für 2019.

Wenn dein Kopf für dein Golfspiel so wichtig ist, was tust du dann dafür?

Diese Frage habe ich schon so vielen Golfern gestellt. Irgendwie wissen wir das ja mit der Wichtigkeit des mentalen. Aber was muss ich konkret tun, um diese Konstanz und Gelassenheit in meinen Schwung zu bekommen?

Mit dem zweiten Teil des Artikels schaffen wir noch mehr Licht ins dunkle und geben dir konkrete Tipps für deine Runde an die Hand.

Viel Spaß damit.

#4: Turniermodus vs. Trainingsmodus

Spielst du auf der Runde im „Technik-Modus“ (Trainingsmodus) oder Turniermodus. Wie du in #1 schon erfahren hast, ist der Fokus auf das Endergebnis absolut entscheidend. Gewinner sind immer im Turniermodus. Dieser bringt weitaus konstantere Resultate.

Im technischen Modus liegt der Fokus auf der Technik. So spielen die meisten Leute Golf. Hier der Schläger, so der Griff, achte auf die Hüfte und den Ellenbogen, genau jetzt strecken. Natürlich ist das wichtig und, gerade wenn sich Fehler eingeschlichen haben, unabdingbar. Sich wiederum in einem Turnier oder auf der Runde auf diese technischen Details zu fokussieren, verunsichert die meisten.

Gewinner gewinnen wegen dem Turniermodus

Um wirklich konstant zu spielen und zu scoren benötigen wir jedoch den Turniermodus. Hier wird überhaupt nicht auf irgendein technisches Detail geschaut, sondern nur auf das Ziel. Du hast volles Vertrauen in deinen Schwung, dokterst nicht herum und versucht ihn nicht zu kontrollieren.

Du überlässt deinem Unterbewusstsein die volle Kontrolle und fokussierst dich bei jedem Schlag einzig uns allein auf das Ziel.

Daher trainiere auch immer wieder auf der Range diesen Turniermodus. Fokus auf das Ziel und die Kontrolle über deinen Schwung abgeben. 70% Turniermodus trainieren und 30% im technischen Modus. Dann klappt es auch noch besser auf der Runde.

#5: Sei überzeugt und vertraue deinen Fähigkeiten

Selbstvertrauen ist eine (wenn nicht sogar die) der wichtigsten Eigenschaften von Sportlern und damit auch von uns Golfern. Wir dürfen lernen uns bewusst für einen Schlag zu entscheiden und dann auch zu 100% dazu zu stehen.

Was bedeutet, es nicht mehr in Frage zu stellen, sondern seinen ganzen Fokus nun auf die Ausführung und das Ziel zu setzen. Denn wir haben uns bereits entschieden und damit ist das Thema abgehakt.

Mehr Mut ist der Schlüssel

Ich erlebe viele Golfer dabei, wie sie nicht ihr volles Potential abrufen und das aus einem einzigen Grund. Sie spielen mutlos. Zögernd. Sie ziehen den Schläger nicht komplett durch. Und wahrscheinlich kannst du dir denken, was dabei herauskommt.

Sich für einen Schlag zu entscheiden ist dabei die Grundlagen des mutigen Spielens. Und das kannst auch du lernen. Jede der zuvor beschriebenen Techniken unterstützt dies.

Also entscheide dich für einen Schlag und beginne dich in ein mutiges Gefühl hinein zu versetzen. Dies kannst du bereits in deine Probeschwünge integrieren. Führe die Probeschwünge so durch, als wärst du mutig.

Fake it until you make it!

Diese Technik nenne ich „fake it until you make it“ (die „Tue-so-als-ob-Technik“). Je länger wir so tun, als würden wir uns so fühlen, desto intensiver haben wir auch dieses Gefühl.

Also: Sei mutig. Spiele mutig. Fake it until you make it!

#6: Im Hier und Jetzt bleiben

Die größten Feinde einer guten Golfrunde sind Wut, Ärger, Ängste und Zweifel. Wut über einen schlechten Schlag. Ärger über einen Flightpartner. Zweifel an seinen Fähigkeiten. Angst den Ball nicht ins Wasser oder Aus zu schlagen.

Das besondere bei diesen Emotionen ist jedoch, dass sie nur dann in uns entstehen, wenn wir gedanklich in die Vergangenheit (Wut, Ärger) oder in die Zukunft (Zweifel, Ängste) springen. Im Hier und Jetzt kommen diese Gefühle nicht vor.

Du kennst wahrscheinlich diese Situation. Du hast die 15. Bahn erfolgreich gespielt und bist auf Kurs dich richtig zu verbessern. Doch jetzt beginnt die Rechnerei im Kopf und so oft bringen wir den Score nicht „nach Hause“. Der Fokus springt in die Zukunft.

Oder du stehst am Abschlag und ärgerst dich immer noch über den einen Schlag der letzten Bahn. Der Fokus ist auf die Vergangenheit gerichtet.

Die Lösung ist ein Handlungsziel

Die Challenge ist es nun, während einer Runde möglichst viel im Hier und Jetzt zu sein. Das geht am besten, wenn ich mich auf meine Aufgaben konzentriere. Wie so eine Art ToDo-Liste, die ich abarbeite. Also weg vom Ergebnisziel und hin zu einem Handlungsziel.

Alle Elemente der drei Boxen aus #2 sind allesamt Aufgaben, die wir nacheinander abzuarbeiten haben. Das hilft uns enorm im Moment zu sein. Je öfter wir das tun und damit trainieren, desto besser gelingt es uns.

Tipp: Beginne mit dem Meditieren. Bei diesem Meditationstraining wird unser Gehirn trainiert im Hier und Jetzt zu sein. Sich auf sich zu konzentrieren. Es gibt mittlerweile viele großartige Apps, die du dafür verwenden kannst. Viele der Großen des Sports nutzen dies für sich.

#7: Die Macht der positiven Bilder

Eine Teilnehmerin meines Golf Mental Workshops kam mit der Frage auf mich zu, dass sie gerne ihr Horrorloch bezwingen wollte. Schon wenn sie den Abschlag dieser Bahn betreten hat, überkam sie dieses mulmige Gefühl. Und jedes Mal versagte sie.

Ich fragte, welches innere Bild bzw. welcher innere Film in ihr dieses Gefühl auslöst? Also an was sie konkret denkt, wenn sie auf dem Abschlag steht. Ihre Antwort war: „Ich sehe mich schon im Wald den Ball suchen.“

Ich glaube, wenn wir das alle so machen würden wie diese Teilnehmerin, dann würden auch wir auf dieser Bahn Probleme haben. Ganz viele Golfer machen sich das Leben durch die falschen inneren Bilder schwer.

Der Körper folgt dem Kopf

Sie denken nicht an das Ziel, wo der Ball hinsoll, sondern fokussieren sich auf ein „Vermeidunsgziel“. „Nicht ins Wasser schlagen. Auf keinen Fall nach rechts, da ist Aus.“. Und zack, haben wir diese Bilder im Kopf. Unser Gehirn hat für Negationen leider kein Bild im Kopf. Daher ist das Kommando: „Nicht ins Wasser schlagen = Ins Wasser schlagen“.

Die geniale Strategie, mit der du dein Gehirn immer auf das positive Ergebnis bringen kannst, ist die Frage: Was ist das, was ich will? Wohin genau möchte ich den Ball schlagen? Unser Gehirn muss uns dann die richtige Antwort liefern und damit auch die richtigen inneren Bilder.

Also habe bei jedem Schlag ein klares Bild im Kopf von deinem Ziel. Je konkreter es ist, umso besser.

Über den Autor

Stefan Kloppe ist SportsMentor & Speaker. Als Golf Mental Experte unterstützt er viele Golferinnen und Golfer dabei, endlich ihr Potential auf der Runde abzurufen und den Score „nach Hause“ zu bringen. Besonders beliebt sind seine Golf Mental Intensiv-Workshops, in denen er allen Teilnehmern die wichtigsten und effektivsten mentalen Techniken für Golfer beibringt. Der leidenschaftliche Golfer & Single Handicapper ist regelmäßig mit Tipps und Strategien im Golf Journal und der Golf Post zu finden.

Mehr Infos zur optimalen Schlagvorbereitung erhältst du hier: https://www.stefan-kloppe.de/mentale-pre-shot-routine/

P.S. Hast du Lust Stefan persönlich bei einem Golf Mental Workshop in deinem Club zu treffen, dann besuche mich auf www.stefan-kloppe.de/golf und lade dir den kostenlosen Flyer herunter

Kommentare

2 Antworten zu “7 mentale Golf-Strategien um 2019 durchzustarten (Teil 2)”

  1. Hallo Fabian,

    weisst Du schon, ob es nächstes Jahr wieder ein Golf Fitness Summit geben wird?

    liebe Grüsse
    Alexandra Treinen aus Basel

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