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BUCHEMPFEHLUNG: DIFFERENZIELLES LERNEN IM GOLF

Mein guter Freund Hans Christian Vernekohl hat nach langer Arbeit und intensiver Recherche zusammen mit Günther Blumhoff ein hervorragendes Buch veröffentlicht: "Differenzielles Lernen im Golf". Was das genau ist und wie es funktionieren kann und was Dich in seinem Buch alles erwartet, das erfährst Du hier auf meinem Blog in einer Vorabveröffentlichung.

Kleine Nebengeschichte noch: Hans Christian und ich haben im selben Golfclub das Golfspielen gelernt. Im Golf- und Landclub Nordkirchen im wunderschönen Münsterland. HC, wie er damals schon überall hieß, hat mir als kleinem Jungen viel gezeigt und ich konnte viel lernen von ihm. Umso schöner für mich, dass ich auf diesem Weg etwas zurück geben kann.

Viel Spaß beim lesen und ich denke, dass Buch ist ein Must have für den Saisonstart 2015!

Mehr Informationen zu Hans Christian Vernekohl erhältst Du auf seiner Homepage Schwunganalyse.de. Mehr Informationen zu dem Buch und die Möglichkeit es zu kaufen, findest Du im Karl Krämer Verlag.

"Up & Down"

Dein Fabian

 

Überblick

Differenzielles Lernen heißt nicht etwa, die Flugkurven im Fade oder Draw zu üben und zu beherrschen. Viele gute Golfer kennen das Phänomen, die Rechts- und Linkskurve auf eine 150 Meter entfernte Fahne auf der Range zu beherrschen, aber auf dem Platz macht der Ball einfach nicht das, was wir uns vorstellen. Ob die nötige Lockerheit in der Bewegung fehlt oder es an der Angespanntheit im Turnier liegt und damit eher ein mentales Problem ist, sei dahingestellt. Dass eine gute Runde im Golf gelingt oder nicht, ist von vielen physischen und mentalen Variablen abhängig. Dieses Buch widmet sich dabei nur einem Punkt, nämlich der Bewegung im vollen Golfschwung. Das „differenzielle Lernen“ (DL) hilft durch ein Variieren der Bewegungsmerkmale die optimale individuelle Bewegungsausführung zu finden. Das Motto könnte also lauten: „Variieren um zu optimieren“.

Dieses Buch soll nicht nur die Parameter zum Golfschwung einfach und deutlich in Wort und Bild benennen, sondern auch zeigen, welche Parameter einen großen Einfluss auf die Bewegungsausführung besitzen. Durch das Variieren dieser Bewegungsparameter finden Sie Ihren eigenen optimalen Schwung. Dabei soll Ihnen das differenzielle Lernen helfen. In der Sportwissenschaft ist das differenzielle Lernen ein hochaktuelles Thema.

Florian Fritsch aktuell gerade wieder European Tour Mitglied, trainiert seit längerer Zeit nach dem Konzept des differenziellen Lernens. Er formuliert sein Verständnis dazu so:

  • Es gibt kein richtig oder falsch – nur ein effektiv oder nicht effektiv.
  • Nichts ist effektiver als Selbstbeigebrachtes.
  • Das differenzielle Lernen ermöglicht es einem, alle Bewegungsfacetten auszuprobieren und dann schlussendlich das effektivste Bewegungsmodell für einen selbst zusammenzusetzen.

Das differenzielle Lernen ist in vielen Sportarten bereits etabliert und feiert zum Beispiel in der Leichtathletik große Erfolge. Wir haben uns die Mühe gemacht, dieses Lernsystem auf die vielen Variablen des Golfs zu übertragen und konnten damit bereits große Erfolge in der Praxis erzielen.

Lernen Sie sich selbst zu regulieren und zu organisieren. Filtern Sie durch gezieltes Training und selbstorganisiertes Ausprobieren der verschiedenen Techniken Ihren eigenen individuellen Schwung. Machen Sie breite Erfahrungen und lernen Sie, welche Bewegungsausführungen mit welchem Bewegungsgefühl verbunden sind.

Das Buch hat nicht das Ziel, den Trainer beziehungsweise Trainerstunden zu ersetzen, vielmehr soll es zu einer neuen Methodik im Erlernen der Golftechnik führen.

Mit den von uns vorgeschlagenen Programmen und veränderbaren Schwungparametern stellen Sie und Ihr Trainer Ihr eigenes Trainingsprogramm zusammen. Ziel ist es, aus Chaos eine effektive Bewegung herzustellen, die unter allen Bedingungen funktioniert.

 

Beispiel aus dem Buch:

Differenzierung 8

Mittigkeit des Treffens (Sweet Spot)

Einer der wichtigsten Parameter für gerade und  lange Schläge überhaupt, ist das mittige Treffen. Nur so erreichen Sie die maximale Kraftübertragung und die Schläger werden sich in der Schwungbewegung leicht und mühelos anfühlen. Den meisten Amateuren gelingt ein regelmäßiger Treffmoment im Sweet Spot nicht, zudem haben sie selten eine Idee, wo der Ball auf der Schlagfläche getroffen wurde. Der guter Golfer weiß dies sehr genau, und auch einen Treffer nur wenige Millimeter neben dem optimalen Punkt kann er zuordnen.

Ball mittig

Ball mittig

Bei dieser Übung sollen Sie versuchen, den Ball bewusst näher zur Hacke oder zur Schlägerspitze zu treffen. Achten Sie dabei vor allem darauf, wie sich die Hände im Treffmoment anfühlen und ob sich der Schläger verdreht. Bitten Sie Ihren

Ball nahe dem Hosel

Ball nahe dem Hosel

Pro um einige Impact Tapes; das sind Aufkleber, die auf die Schlagfläche geklebt werden und nach dem Schlag zeigen, wo der Ball getroffen wurde. Versuchen Sie den Ballbewusst mit der unteren Kante Ihres Eisens zu treffen (toppen), oder ihn nahe dem Hosel zu treffen und absichtlich einen Socket zu schlagen. Rickie Fowler erzählte kürzlich in einem Interview, dass er beim Training auf der Driving Range versucht absichtlich Sockets (Shanks) zu schlagen und dies dabei variiert: Vom leichten Socket (Flug fast wie beim Slice) bis hin zum starken Socket (Flug fast waagerecht nach rechts). Ähnlich kann man es mit dem Treffer an der Spitze probieren (Ballflug ebenfalls meist rechtslastig durch Aufdrehen der Schlagfläche).

Ball an der Spitze

Ball an der Spitze

Versuchen Sie den Ball mit der Sohle ihres Sandeisens zu treffen – schaffen Sie es, ihren Ball mit der Hand aufzufangen? Auch das Training mit Schlägern, die eine kleinere Schlagfläche besitzen (zum Beispiel „the little one“), erhöhen die Treffgenauigkeit.

 

 

Dies war ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch "Differenzielles Lernen im Golf".  Sollten Sie weitere Fragen dazu haben, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme über meine Homepage.

Herzliche Grüße,

Hans Christian Vernekohl

PS: Bei den Links oben im Text handelt es sich um sogenannte Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du diese Artikel über den Link in meinem Beitrag kaufst.

 

Kommentare

11 Antworten zu “Buchempfehlung: Differenzielles Lernen im Golf”

  1. Gibt es das Buch auch als E-Book zum Runterladen???

  2. Nein, nur die gute alte gedruckte Variante. Aktuell am besten beim Krämer Verlag bestellen...

  3. Als Physiotherapeut richtig spannend wie Golf-Bewegungen abgespeichert werden....
    Die alte Regel 1000 mal den gleichen Ablauf zu tun ist so veraltert! Danke für die Empfehlungen!

  4. Michael Baldringer sagt:

    .

  5. Ich freue mich sehr das ich auch mal was Gewinne. Das war in der Vergangenheit leider nicht oft der Fall. Aber ich muss zugeben das ich das Buch schon habe.

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